Am Montag war also mein erster Tag auf der Arbeit. Was ich bis dahin das Wochenende über gemacht habt fragt sich womöglich der geneigte Leser? Nun, ich habe mehr oder weniger nichts gemacht. Nach dem Stress der Wochen davor durch die Klausuren und der Aufregung über die baldige Abreise war ich einfach mal froh nur daheim sein zu können und zu entspannen. Außer Sonntag Nachmittag natürlich. Denn da war ich tanzen. Ja, ich weiß, drei Tage ohne Tanzen ist eine lange Zeit und haben bei mir Tanzsuchti natürlich schon zu Entzugserscheinungen wie Panikattacken und Schweißausbrüchen geführt, diese wurden dann am Sonntag mittels drei Stunden Bootcamp in einer Tanzschule in Göteborg wieder beseitigt… Auf dem Weg dahin bin ich mal wieder panisch über Busbahnhöfe gerannt auf der Suche nach meiner Haltestelle… Dieses Mal hatte ich aber zum Glück etwas mehr Glück und musste nicht eine halbe Stunde lang hin und her marschieren, bevor ich dann letzendlich an der richtigen Haltestelle war. Dort hatte ich dann zum Glück sogar noch so viel Zeit, dass ich noch ein paar Minuten lang durch die direkt daneben gelegene Mall schlendern konnte. Denn in Schweden haben sämtliche Läden auch am Sonntag offen…
Als es am Montag morgen dann zur Arbeit ging stellte ich sogar fest, dass der Bus, der daheim vor meinem Haus abfährt mich in beide Richtungen zu meiner Arbeit führt. Mit Umsteigen natürlich, aber immerhin weiß ich jetzt, dass ich da schon mal wenig falsch machen kann. Mein erster Tag auf der Arbeit war auch echt interessant, zwar kann ich hier logischerweise nicht zu viel erzählen, aber die erfrischend andere Atmosphäre hier war für mich doch eine recht große Überraschung.
Für den Heimweg von der Arbeit habe ich dann die Route genommen, die mich in die andere Richtung führte. War ungefähr genauso lang wie die erste, dafür gab’s nochmal ein paar neue Teile der Stadt zu sehen…