Tag 10: Die Auferstehung

Huiuiui, ist das ein dramatischer Titel. Dabei ist doch noch gar nicht Ostern… Aber ich habe trotzdem meine Gründe für den Titel. Glaubt mir. Müsst nur bis zum Ende warten, dann versteht ihr sie vielleicht, hoffentlich auch…

Wie ich bereits in meinem letzten Post erwähnt hatte war ich vergangenes Wochenende auf einem Tanzfestival/Tanzconvention unterwegs. Für alle die, die davon noch nie was gehört haben, normalerweise laufen die Events folgendermaßen ab: Tagsüber Workshops, abends und nachts Partys. Dazwischen sehr wenig Schlaf. Die erste Party war dieses Mal schon am Donnerstag, von der hatte ich ja bereits berichtet. Nachdem es leider Donnerstag war bin ich da auch nicht allzu lange geblieben, Freitag stand ja noch die Arbeit an. Dafür ging es dann Freitag gleich nach der Arbeit mit Workshops weiter, dann kurz heim, umziehen und frisch machen und zurück auf die Party. 23:30 war ich wieder dort, nachdem ich mich durch sehr unschöne Winde und Regen vorwärts gekämpft hatte und dann wurde bis um drei getanzt, dann irgend eine Straßenbahn heimwärts geschnappt und den letzten Bus, der bis nach Hause fährt erwischt^^.

Die Location des Festivals war in Mölndal, eine Stadt/Stadtteil etwa 7km südlich, in einem recht großen Hotelkomplex mit einer sehr sehr großen Veranstaltungshalle. Das bedeutete, dass ich immer so circa eine Stunde Fahrt mit Bus und Bahn vor mir hatte (oder hatte ich das bereits erwähnt… Egal). Auf jeden Fall war ich dann Freitag Nacht irgendwann so gegen vier im Bett, bin kurz vor zehn wieder aufgewacht (danke Schlafrhytmus, ich hab dich auch lieb), gefrühstückt, frisch gemacht und ab wieder aufs Festival. Workshops von 13:00 bis 19:30, heim, essen, kurzes Schläfchen, 23:30 wieder los zur Party, bis 6 geblieben, irgend eine S-Bahn geschnappt, darüber gelacht, dass es schon wieder hell wurde, für nicht mal 4 Stunden ins Bett, dann wieder raus und Sonntag nochmal 13:00 bis 19:00 Workshops. Hatte ich bereits erwähnt wie scheiße viel Spaß das macht?

Aber leider ists auch ein bisschen anstregend. Nur ein bisschen. Minimal. Deswegen entschied ich mich dann auch dagegen am Sonntag Abend nochmal auf die Party zu gehen (die wäre nochmal von 23:00 bis 5:00 gegangen), sondern hab mich dann doch stattdessen recht zeitig schlafen gelegt. Mein innerer Tanzfanatiker hat mich dann zwar noch zwei Mal aufgeweckt und mich innerlich angebrüllt, dass ich doch bitte zurück zur Party soll, aber das habe ich dann irgendwann auch nur noch ausgeblendet und so ging es dann am Montag um sieben wieder mehr oder weniger erholt aus dem Haus und auf die Arbeit. Was das Ganze dann aber doch wieder lustig machte war die Tatsache, dass ich zu der Zeit am Sonntag noch nicht mal zuhause gewesen war… Aber gut. Dafür wurde ich am Montag Morgen auch mit einem neuen Anblick belohnt. Ein Sonnenaufgang bei wolkenlosem Himmel. Das erste Mal in Göteborg. Und das war dann auch letzendlich das, was mich zu diesem Titel verleitet hat, denn nach so einem Wochenende so aufzuwachen bei so einem Wetter hat schon ein bisschen was von einer Wiederauferstehung…

Natürlich hat es dann Nachmittag schon wieder geschüttet, aber immer hin hatte ich wenigstens einen schönen Sonnenaufgang am Morgen.

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